Wie entstehen Krampfadern?

Viele Menschen mit Krampfadern nehmen die Erkrankung viel zu leicht und sagen schulterzuckend: Das hatte meine Mutter, Tante, Oma auch schon, das habe ich geerbt. Und dabei belassen sie das Thema dann. Eine frühzeitige und angemessene Behandlung kann jedoch schwerwiegende Folgeerscheinungen und Komplikationen verhindern, wie zum Beispiel das so genannte „Offene Bein“, eine Thrombose, ein Lungenödem und vieles mehr.

Die ersten spürbaren Symptome bei Krampfadern sind müde Beine, die sich schwer anfühlen und vor allem abends geschwollen sind. Vor allem treten die Schwellungen nachmittags und abends auf, wenn Sie lange gestanden oder gesessen sind. Auch sind die Beschwerden an heissen Tagen stärker als an kühlen Tagen. Eine abschwellende Wirkung hat das Hochlegen oder Kühlen der Beine.

Krampfadern entstehen aus einer angeborenen oder erworbenen Bindegewebeschwäche. Dabei erschlaffen die Beinvenen, bzw. leiern quasi aus, sodass sie ihr gegen die Schwerkraft ausgerichtetes Pumpvermögen verlieren.

Deshalb verschlimmert sich die Erkrankung auch durch langes Sitzen und Stehen, denn dabei werden die Beinmuskeln nicht angespannt und entspannt im Wechsel. Das Benutzen der Beinmuskulatur ist jedoch Voraussetzung für das Pumpvermögen in Richtung des Herzens, also von unten nach oben.

Die Venen können diese Pumpbewegung nicht ausführen und somit sackt immer mehr Blut nach unten in Beine und Füsse. Dadurch schwellen diese dann an. Eine grosse Menge des Blutes verbleibt in den oberflächlichen Beinvenen, anstelle in die tieferen Venen abgeleitet werden zu können.

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